Marc Ebert wird in Kiel an der Ostsee geboren.
Seine musikalische Karriere beginnt im Alter von 6 Jahren. Er erhält ersten Musikunterricht bei Musikprofessor Eike Funk.
Eltern und Verwandte behaupten hartnäckig, dass er sein musikalisches Talent der Grossmutter, der Profi-Pianistin Lotte Kamps, verdankt. Sie ist es auch, die ihm den ersten Klavierunterricht gibt. Sein Tagesablauf ist fortan von Musik geprägt.
Nach der Schule hört er stundenlang Musik, meistens die Platten des Vaters, der selbst ein Musikliebhaber und Plattensammler war. Paul Simon, solo & Garfunkel, Santana und Paul McCartney sind Marc´s erste große Favoriten. Am Nachmittag schwingt er sich aufs Fahrrad und setzt sich mit seiner Großmutter ans Klavier.
Die Eltern sind es auch, die ihm die erste große Offenbarung in Form des roten Beatles–Albums bescheren. Spätestens jetzt ist klar, dass er nur noch Musik machen will: Im Kirchenchor mit vielen Auftritten im Nordosten Hamburgs, Klavierstunden bei der Großmutter und die erste eigene Band mit seinem Freund Karsten. Mit ihm übt er täglich seine Lieblingssongs.
Seine Schlaflieder sind nicht etwa die üblichen Kinderlieder, sondern die Pink Floyd–Scheiben “Wish you were here” und “Dark Side Of The Moon”.
Mit 15 hat er endlich 4 Mitmusiker gefunden, die mit ihm eine Band nach seinen, – zu der Zeit eher speziellen – Vorstellungen auf die Beine stellen konnten. “Venetian Blinds”: eine Funk und Latin-Jazz orientierte Kapelle ist geboren. 2 1⁄2 Jahre intensivem Proben und Komponieren folgen vielbeachtete Auftritte.
Nach der Schule zieht Marc nach Hamburg. Dort arbeitet und spielt er mit Musikern aus unterschiedlichsten Stilrichtungen zusammen: Eigene Jazz–Funk–Kompositionen und Jazz–Standards mit seiner Band “Triotone”, Jazz–Standards, mit dem Nils Ansen Quintet, Reggae mit Tony Polo & Warstopband, Soul mit der amerikanischen Sängerin Veronica Lee und noch einigen weiteren Musiker⁄ innen.
Um seine eigene Musik zu entdecken und weiterzuentwickeln, beschließt er, sich auf Solopfade zu begeben und experimentiert in alle Richtungen. Dabei vertont er einige Stücke des Schultheaters, die er dann auch live begleitet. Parallel dazu arbeitet er für verschiedene Studioprojekte.
1995 entwickelt sich daraus die erste professionelle Eigenproduktion. Mit der amerikanischen Sängerin Pharao produziert Marc Ebert unter dem Namen “Marc´s Move ” eine EP mit dem Prince-like Track “Jump into” und zwei jazzy Dance-Songs.
Es folgt das Studioprojekt → “Waiting for the break”: 4 Acid– Groove–Jazz–Songs werden in einem angesagten Hamburger Studio produziert. Nebenan arbeitet James Last. Dessen Sohn besucht Marc´s Band immer häufiger im Studio und ist ganz begeistert von der Musik. Er ist es dann auch, der Marc Ebert einen Termin bei der ehemaligen WEA verschafft.
Unter dem Namen → “Present Tale” produziert und komponiert er 4 sehr intime und außergewöhnlich sparsam arrangierte Songs mit der spanisch-ghanaischen Sängerin Bonny Ferrer. Von der Intensität seiner eigenen Musik getragen, führt ihn die Suche nach geeigneten Partnern bis nach New York.
Das FusionBeats-Projekt → “Turner Team” zeigt seine Qualitäten als Clubtrack- und Groovespezialisten.
Für die Band “Quester Hero” komponiert, arrangiert und textet er ein komplettes Jazz–Funk–Songprogramm.
Dann schreibt er für das Theaterstück “Schnitzel ohne Knochen”, Regie: Sascha Anema, für die Black Box im Gasteig in München die Musik, wirkt in dem Stück selbst als Schauspieler und Sänger mit und produziert sämtliche Playbacks.
2007 komponiert und produziert Marc Ebert sein erstes Solo–Projekt → Crimson Chilly. Für den Track “chilling bath (low fat mix)” produziert er einen Videoclip, der auch auf dem Album “Crimson Chilly” zu finden ist. Crimson Chilly I erscheint im September 2008.
Das zweite Album von Crimson Chilly ist schon im Entstehen: Drei Tracks sind bereits vorproduziert.
Gespannt sein darf man auch auf sein neuestes Projekt. Er wird dann wieder live zu sehen und hören sein. ↑
“ One Soul is speaking, one mind is thinking, one heart is loving „
© Marcelonemusic 2010